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Unabhängig von Beruf und Lebensumständen sitzen Menschen tagein etwa fünf Stunden. Schon alleine hierbei handelt es sich um einen Risikofaktor, der dadurch unterstützt wird, dass die meisten Arbeitsplätze ungünstig gestaltet sind. Ergonomie im Büro hat in den letzten Jahren an Wichtigkeit gewonnen, was durchaus berechtigt ist.

Umso individueller der Arbeitsplatz gestaltet wird, desto besser lassen sich die Gegebenheiten auf den Angestellten anpassen. Das hat einen Schutz der Gesundheit zur Folge, wirkt sich positiv auf die Produktivität aus und sorgt dafür, dass die Arbeit im Büro keine gesundheitlichen Beschwerden hervorruft. Ergonomie am Arbeitsplatz lässt sich in jedem Büro realisieren, wenngleich hierfür ein paar Details beachtet werden. Schon mit einem minimalen Aufwand ist es möglich, Ergonomie am Arbeitsplatz einziehen zu lassen.

Ergonomie – was ist das?

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Fachzeitschriften, Händler und Experten tauschen sich über die Ergonomie am Arbeitsplatz aus, doch viele Menschen wissen gar nicht, worum es sich hierbei eigentlich handelt. Die Ergonomie ist eine Teildisziplin der Arbeitswissenschaft und befasst sich mit der optimalen Anpassung der Arbeitsumgebung auf den arbeitenden Menschen. Das Ziel liegt darin, eine fehlerfreie, effiziente Arbeitsleistung zu gewährleisten und den Arbeiter vor sämtlichen gesundheitlichen Schäden zu beschützen. Das ist vorrangig dann von höchster Bedeutung, wenn die Tätigkeiten sich sehr ähneln und über einen längeren Zeitraum durchgeführt werden. Der individuelle Schutz ist somit von höchster Tragweite. Genau das ist es, was die Ergonomie im Büro beschreibt. Der Begriff hat seinen Ursprung in den griechischen Wörtern ergon (Arbeit) und nomos (Gesetz).

Ergonomie am Arbeitsplatz durch ein ganzheitliches Konzept

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Ergonomie am Arbeitsplatz ist unabdingbar. Um bestmögliche Ergebnisse zu erzielen, empfiehlt sich ein ganzheitlicher Lösungsansatz. Ein ergonomisch optimierter Arbeitsplatz schafft es, Fehlbelastungen von Bandscheiben und Wirbelsäule vorzubeugen sowie Muskelverspannungen zu verhindern. Es gibt viele Faktoren, die sowohl Arbeitsweise als auch Arbeitsqualität stark beeinflussen und somit bei der Ergonomie im Büro zu beachten sind. Ergonomie am Arbeitsplatz ist eine individuelle Angelegenheit, die je nach Tätigkeit, körperlicher Voraussetzung und anderer Details realisiert werden muss. Doch mindesten sollte ein ergonomischer Bürostuhl in Kombination mit einem ergonomischen Schreibtisch zum Einsatz kommen.

Darauf kommt es bei der Ergonomie am Arbeitsplatz an

Ein ergonomischer Bürostuhl verspricht Sitzkomfort

Ein ergonomischer Bürostuhl übernimmt bei der Ergonomie im Büro eine entscheidende Rolle. Erkennen lässt sich ein ergonomischer Bürostuhl anhand flexibel einstellbarer Funktionen. Laut neuester Studien ist das „dynamische Sitzen“ die beste Vorbeugung vor gesundheitlichen Beschwerden. Diese Sitzweise erfordert ein häufiges Wechseln der Sitzposition. Deswegen verfügt ein ergonomischer Bürostuhl bestenfalls über eine Sitzhöhenverstellung sowie eine Verstellung der Rückenlehne. Die Bürostühle verfügen mittlerweile außerdem über verstellbare Armlehnen, um den Sitzkomfort weiter auszubauen. Damit ein ergonomischer Bürostuhl definitiv die Wirbelsäule schützt, befindet sich die Sitzhöhe in der Höhe der Kniekehlen, damit die Füße bequem auf dem Boden aufstehen. Die Oberschenkel fallen ganz leicht nach vorne. Um die perfekte Sitztiefe zu erzielen, besteht ein Kontakt zur beweglichen Rückenlehne.

Der ergonomische Schreibtisch ermöglicht Ergonomie am Arbeitsplatz

Ein ergonomischer Bürostuhl offenbart ausschließlich in Kombination mit einem entsprechenden Schreibtisch seine Fähigkeiten. Bei jeder Tätigkeit sollten die Arme locker auf dem Bürotisch aufliegen und Ober- sowie Unterarm bilden einen rechten Winkel. Dann kann von Ergonomie am Arbeitsplatz gesprochen werden. Realisierbar ist das nur mit einem verstellbaren Bürotisch. Eine optimale Basis bilden sogenannte Sitz-Steh-Tische, die es ermöglichen, abwechselnd sitzend und stehend zu arbeiten. Das ist laut aktuellen Untersuchungen hinsichtlich der Ergonomie im Büro eine effektive Möglichkeit, gesundheitliche Entlastung zu erfahren. Übrigens sollte die Tiefe des Tisches bei mindestens 80 Zentimetern liegen, alles darunter gilt keinesfalls als adäquater Arbeitsplatz.

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Den Bildschirm ergonomisch korrekt platzieren

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Einen wichtigen Stellenwert bei der Ergonomie um Büro nimmt ferner der Bildschirm ein. Das bezieht sich speziell auf die Position. Der Monitor sollte im Blickfeld stehen und so positioniert werden, dass weder Kopf noch Nacken verdreht werden müssen. Die Höhe lässt sich sehr einfach analysieren: Die erste Zeile auf dem Monitor liegt unterhalb der Augenhöhe. Die Tastatur findet dann etwa 15cm von der Tischkante entfernt ihren Platz. Der Kopf befindet sich insgesamt etwa 50 bis 70 Zentimeter von dem Monitor entfernt.

Weitere Faktoren

Wichtige Indizien für Ergonomie am Arbeitsplatz sind vor allen Dingen Büromöbel, die sich hinsichtlich der Funktionen stets individuell einstellen lassen. Besonders wichtig sind ergonomischer Bürostuhl und ein passender ergonomischer Schreibtisch. Darüber hinaus sind es wie so oft die Feinheiten. Damit Sie Ergonomie im Büro erfahren, muss beispielsweise Bewegungsfreiheit gegeben sein. Platz ist entscheidend, damit die Arbeitshaltungen in gewissen Abständen variiert werden können, was sich wiederum auf die Gesundheit auswirkt. Aber auch die Luftfeuchtigkeit schlägt sich auf die Effizienz nieder. Erfahrungsgemäß sollten sich die Werte bei 40 bis 60 Prozent bewegen. Das lässt sich leicht mit Pflanzen und Zimmerblumen erzielen. Tageslicht beeinflusst die Stimmung, je mehr Licht vorhanden ist, umso besser. Lärmschutz ist ebenfalls ein entscheidender Faktor für Ergonomie im Büro. Denn Lärm macht nicht nur krank, sondern schränkt auch die Leistungsfähigkeit ein.